Sanfter Tourismus – das erwarten Gäste vom Ferienhaus

Sanfter Tourismus – das erwarten Gäste vom Ferienhaus

Zur Haupturlaubszeit schieben sich Blechlawinen von Norden nach Süden, die Flughäfen platzten aus allen Nähten und Hotels in Südeuropa, dem Lieblingsziel vieler Urlauber, leiten nur mäßig geklärte Abwässer ins Meer. Für viele sind diese Vorstellungen abstoßend.
Der sanfte Tourismus erobert auf leisen Sohlen immer mehr Anhänger. Sie wollen

  • Urlaub ohne schlechtes Gewissen,
  • Entspannung, ohne die Umwelt zu belasten und
  • insgesamt umweltfreundlich verreisen.

Das ist der Kern des sanften Tourismus. Welche Ansprüche Freunde des sanften Tourismus an ein Ferienhaus stellen und was Ferienhausbesitzer tun können, um diesen speziellen Ansprüchen gerecht zu werden, ist Thema dieses Beitrags.

Idyllische Lage, naturnaher Garten


Abbildung 1: Idyllische Lage, naturnaher Garten – eine perfekte Location für nachhaltigen Urlaub.

 

Erreichbarkeit und Mobilität per nachhaltiger Verkehrsmittel
Eine nicht unbedeutende Rolle spielt die Lage der Ferienimmobilie. Ob Frankreich, Bayern in Süddeutschland oder die Niederlande: Wer auf sanften Tourismus setzt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass umweltbewusste Gäste ein Domizil vorziehen, das zum Beispiel gut mit Bus oder Bahn zu erreichen ist. Liegt das Ferienhaus jedoch weit von jeglichen öffentlichen Verkehrsmitteln entfernt, müssen Ferienhausbesitzer improvisieren. Erfolgreich haben sich diese Ideen schon an vielen Standorten bewährt:

  • Shuttleservice anbieten, zum Beispiel mit Elektroauto oder Hybridfahrzeug. Ist das nicht möglich, so ist das Angebot der Abholung vom Bahnhof/von der Bushaltestelle hilfreich. Dadurch ermöglichen Gastgeber ihren Gästen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, statt mit dem privaten PKW.
  • Gäste mit Pferd und Wagen abholen und zum Ferienhaus bringen.
  • Im Ferienhaus nachhaltige Verkehrsmittel wie zum Beispiel Fahrräder oder E-Bikes bereitstellen oder zur Buchung anbieten.
  • Ferienhaus inklusive Dauerticket für den öffentlichen Nahverkehr (gegebenenfalls auch mit Bergbahnen) anbieten.

Ferienunterkunft energetisch optimieren

Feriengäste, die nachhaltigen Tourismus präferieren, suchen sich nach Möglichkeit Unterkünfte aus, die energetisch gut dastehen. Oftmals gibt es keine Informationen über diesen Faktor, doch die Nachfrage nach Immobilien mit guten Energiewerten steigt an. Empfehlenswert ist, die Ferienimmobilie durch einen Energiecheck vom Energie-Effizienzexperten prüfen zu lassen. Die Empfehlungen, die der Berater gibt, helfen dabei, die schlimmsten Energiefresser zu finden. Zu den großen drei gehören diese:

    • undichte oder einfach verglaste Fenster und Türen
    • veraltete Heizungen
    • fehlende oder zu geringe Dämmung.

    Eine relativ unkomplizierte Maßnahme, die auch nicht zu teuer sein muss, ist der Austausch der Fenster. Wer hier auf günstige Fenster von FensterGuru24 setzt, kann nicht nur davon ausgehen, preiswerte Konditionen zu erhalten, er hat auch die Wahl zwischen qualitativ hochwertigen Alternativverglasungen, wie zum Beispiel Schallschutzglas oder Sicherheitsglas. Die Fenster lassen sich individuell konfigurieren und die Kosten sind innerhalb kürzester Zeit ersichtlich.
    Eine neue Heizung einzubauen, geht schon mehr ins Geld. Oft ist es mit dem Austausch der Heizung nicht getan, sondern auch die Verrohrung muss ersetzt werden. Wem diese Investitionen auf einen Schlag zu groß ist, kann bereits mit kleinen Maßnahmen hinsichtlich der Heizkosten bares Geld sparen und einen Schritt in Richtung Energiebewusstheit machen:

    • hydraulischen Abgleich vom Fachbetrieb durchführen lassen.
    • Heizkörper nicht mit Möbeln zustellen und die Wände hinter dem Heizkörper mit einem Alu-Schutzschild versehen. Es verhindert, dass die Wärme direkt durch die Wand nach draußen verschwindet.

    Hinsichtlich der Dämmung gibt es keine Alternative. Hier können handwerklich geschickte Immobilienbesitzer einen guten Teil allerdings selber erledigen.
    Ausstattung mit Naturmaterialien, Lebensmittel von örtlichen Betrieben
    So richtig perfekt wird ein nachhaltiger Urlaub erst dann, wenn ein Ferienhaus mit Naturmaterialien ausgestattet ist. Holzböden, Vorhänge und Tischwäsche aus Baumwolle und Möbel aus Naturmaterialien sind das mindeste, was ökologisch orientierte Gäste erwarten. Falls die Unterkunft mit Frühstück oder Verpflegung angeboten wird, empfiehlt es sich, auf örtliche Erzeuger zu setzen. Damit können Gastgeber ein Angebotspaket schnüren, das für Urlaubsgäste mit ökologischer Orientierung interessant ist -  und sich so neue Kundengruppen erschließen.

    https://pixabay.com/de/users/Neta623-3365904/